Fort Hartmühl
Fort der Festung Mainz
Das Fort Hartmühl war eine Befestigungsanlage der Festung Mainz und wurde auf dem nördlichsten Teil des Hartenbergs errichtet. Es lag im Gonsbachtal, nahe der ehemaligen Hartmühle, und war über ein 300 Meter langes Verbindungsbauwerk mit dem Fort Hartenberg verbunden. Die Anlage diente der Verteidigung der Provinz Rheinhessen und ist heute im Hartenberg-Park erhalten, nördlich der Wasserspiele nahe der Grillhütte. Das Fort wurde 1826 bis 1831 von österreichischen Pionieren unter Leitung von Franz von Scholl gebaut. Es war Teil der dritten Befestigungsphase der Festung Mainz und wurde nach 1870 durch den Rheingauwall ergänzt, um die Neustadt zu schützen. 1920 und 1921 wurden die Befestigungsanlagen nach dem Versailler Vertrag niedergelegt, wodurch das Gebiet zum Hartenbergpark mit etwa 18 Hektar wurde. Besucher können die verbliebenen Mauern des Forts im Hartenberg-Park besichtigen, die im Bereich der Wasserspiele und der Grillhütte liegen. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft und bietet Ausblicke auf das Gonsbachtal sowie eine Verbindung zur ehemaligen Hartmühle. Die Umgebung umfasst den Park und die Nachbarschaft der Kinderneurologischen Klinik.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Mainz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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- Fort Hartenberg514 m
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