Rheingauwall
Festungsgürtel um die Stadt Mainz
Der Rheingauwall ist ein Teil der ehemaligen Festungsanlagen um Mainz. Er wurde zwischen 1872 und 1879 im neupreußischen Befestigungsstil gebaut, um die Stadt zu schützen und gleichzeitig den Raum für die Ausbreitung der Stadt zu schaffen. Der Wall erstreckte sich vom nördlichen Hartenberg-Münchfeld bis zur Grenze zur Gemeinde Mombach und zur Neustadt. Er war Teil der umfassenden Festungsanlage, die auch die alte Stadtbefestigung verlängerte. Der Rheingauwall war ein zentraler Bestandteil der militärischen Verteidigungsstrategie Mainz’ im 19. Jahrhundert. Er umfasste mehrere Forts und Türme wie das Gonsenheimer Tor und das Mombacher Tor. Die Anlage war eng mit der alten Gartenfeldfront verbunden, die später durch die Kaiserstraße ersetzt wurde. In der Neustadt entstanden zudem Kasernen und Infrastruktur wie Magazinräume und eine Armee-Konservenfabrik. Heute sind die Reste des Rheingauwalls in der Landschaft sichtbar. Der Wall verlief über das Rheinufer und wurde auf der Ingelheimer Aue sowie dem gegenüberliegenden Ufer weitergeführt. Die ehemaligen Forts und Verschanzungen sind Teil der historischen Landschaft. Im Zentrum der Stadt stehen die Reste der alten Festungsanlagen, die heute als Teil der Stadtsilhouette erkennbar sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtbefestigung
- Ort
- Mainz
In der Nähe
- Fort Hartmühl374 m
- Fort Hartenberg536 m
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