Haute-Saône

Échavanne

Échavanne liegt im südlichen Vorland der Vogesen, in einem Talbecken der Lizaine, am Ruisseau des Noriandes und am Ostrand des Chérimont. Das Dorf erstreckt sich auf einer Höhe von 364 m über dem Meeresspiegel, etwa elf Kilometer westlich der Stadt Belfort. Es grenzt im Norden an Champagney, im Osten an Frahier-et-Chatebier und im Süden sowie Westen an Chenebier. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Lure und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes Rahin et Chérimont. Échavanne war bereits in gallorömischer Zeit besiedelt, wovon die 1835 entdeckten Überreste einer Villa zeugen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort unter dem Namen Cavennacum. Im Mittelalter gehörte Échavanne den Grafen von Montbéliard, die den Ort 1346 der Herrschaft Héricourt unterstellten. Beim Einfall der Guisen und während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dorf geplündert und gebrandschatzt. Im Jahr 1748 gelangte es vertraglich endgültig an die französische Krone. Échavanne war bis ins 20. Jahrhundert hinein ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf mit Ackerbau, Obstbau, Viehzucht und Fischzucht. Heute gibt es verschiedene Betriebe des lokalen Kleingewerbes. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler, die in größeren Ortschaften der Umgebung arbeiten. Die Ortschaft ist gut mit der N19 und der A36 verbunden. Die Gemeinde besitzt keine eigene Kirche, sondern gehört zur katholischen Pfarrei Frahier und der reformierten Pfarrei Chenebier.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

Einwohner
199
Fläche
3,21 km²
Seehöhe
444 m
Bezirk
Haute-Saône

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