📷 Bild: Wikimedia Commons
château d'Étobon
Burg in Frankreich
Das Château d'Étobon ist ein zerstörter Schlossruinenkomplex in der Gemeinde Étobon im Département Haute-Saône, Frankreich. Es liegt 6 km östlich von Héricourt und thront auf einem Hügel, der das Dorf Étobon überblickt. Die Anlage hat eine Größe von 220 m in Länge und 60 m in Breite und ragt 167 m über dem Dorf hinaus. Die Ruinen entstanden im 15. Jahrhundert und wurden 1519 von Herzog Furstemberg geplündert und zerstört. Ulrich, Herzog von Württemberg, erwarb das Schloss, hielt es aber für unbrauchbar. Ab dem 17. Jahrhundert, nach dem Dreißigjährigen Krieg, nahmen die Einwohner unter Genehmigung des Fürsten von Montbéliard Steine zur Bauweise von Häusern. Ihre Nachkommen setzten diese Zerstörung fort. Heute sind nur noch wenige Spuren des Schlosses übrig. Die Ruinen liegen auf einem Hügel, der das Dorf Étobon umgibt. Von dort aus bietet sich ein Blick auf die umliegende Landschaft. Die Anlage ist von den Dorfgebäuden umgeben und liegt inmitten einer ländlichen Region. Die Umgebung ist geprägt von flachen Feldern und kleineren Dörfern. Die Ruinen sind Teil der historischen Landschaft Frankreichs und vermitteln einen Eindruck von der ehemaligen Größe des Schlosses.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Étobon
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