📷 Bild: Wikimedia Commons
maison de la Négritude
Museum in Frankreich
Die Maison de la Négritude ist ein musées in Champagney, einem Ort in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie befindet sich in der Grande Rue und erinnert an die Verurteilung des Sklavenhandels durch die Einwohner des Dorfes bereits 1789. Das Museum wurde 1971 in einem alten Kolleg eingerichtet und seit 1995 in seinen heutigen Räumen untergebracht. Die Ausstellungsfläche umfasst drei Räume, darunter eine Replik eines Schiffsrumpfes, die die Bedingungen der Sklavenfahrten darstellt. Die Maison de la Négritude hat seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts eine deutliche Zunahme der Besucher erlebt. 2007 wurde sie von Aimé Césaire als Ehrenpräsident anerkannt, und 2017 besuchte Präsident François Hollande das Museum. 2016 wurde eine Kampagne zur Modernisierung der Ausstellung gestartet, die bis 2020 abgeschlossen wurde. Ein neuer Anbau wurde 2023–2024 fertiggestellt, um zusätzliche Räume für Ausstellungen und Schulungen zu schaffen. Das Museum behandelt Themen wie Sklavenhandel, Négritude und Menschenrechte. Es ist Teil des Netzwerks „Route des abolitions de l’esclavage“ und verbindet historische Erinnerung mit zeitgenössischen Themen der Menschenrechtsverletzungen. Die Ausstellungen sind in den Räumen der ehemaligen Gemeinde und Schule untergebracht und bieten einen Überblick über die Geschichte des Sklavenhandels und seiner Abschaffung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Champagney
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