📷 Bild: Wikimedia Commons
Matteottihof
Kommunaler Wohnbau in Margareten (6428)
Der Matteottihof ist eine denkmalgeschützte Wohnhausanlage in Wien-Margareten, im 5. Gemeindebezirk. Er liegt in der Siebenbrunnenfeldgasse 26–30 und wurde 1926/27 als städtische Wohnhausanlage errichtet. Die Anlage wurde ursprünglich nach Giacomo Matteotti benannt, einem italienischen Mussolini-Gegner, und 1934 vorübergehend in Giordanihof umbenannt, bevor sie 1945 wieder in Matteottihof zurückgenannt wurde. Der Matteottihof umfasst 452 Wohnungen und gehört zu einem markanten Stadtviertel zusammen mit dem Metzleinstaler Hof und dem Herweghhof. Er besitzt keine Fassade zum Margaretengürtel, aber eine monumentale Toreinfahrt über der Fendigasse, an der ein Bronzerelief Matteottis steht. Die Anlage verfügte ursprünglich über Infrastruktureinrichtungen wie eine Wäscherei, ein Jugendamt und zahlreiche Geschäfte. Im Inneren der Anlage sind verschiedene Beleuchtungskörper sowie Fassaden mit runden Erkern und Eckloggien zu finden. Der Matteottihof bildet mit den angrenzenden Gebäuden ein kohärentes Ensemble und ist Teil der Wiener Gemeindebauten. Die Anlage ist ein Beispiel für den sozialdemokratischen Wohnungsbau der Roten Wien-Periode.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Mehrfamilienwohnhaus
- Ort
- Margareten
- Adresse
- Fendigasse 34-36
- Erbaut
- 1927
- Architekt
- Heinrich Schmid
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Herweghhof86 m
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- Metzleinstaler Hof114 m
- Herz-Jesu-Kirche211 m
- Julius-Popp-Hof175 m
- Pfarrkirche Auferstehung Christi184 m
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