📷 Bild: Wikimedia Commons
Herweghhof
Kommunaler Wohnbau in Margareten (6668)
Der Herweghhof ist eine denkmalgeschützte Wohnhausanlage in Wien-Margareten, am Margaretengürtel 82–88. Er wurde 1926/27 von den Architekten Heinrich Schmid und Hermann Aichinger errichtet und nach dem Dichter Georg Herwegh benannt. Die Anlage umfasst 220 Wohnungen und ist mit dem Julius-Popp-Hof verbunden. Sie gehört zu einem markanten Stadtviertel, das mit dem Metzleinstaler Hof und dem Matteottihof gebildet wird. Der Herweghhof ist Teil der Wiener Gemeindebauten, die im Rahmen der Sozialdemokratischen Bewegung entstanden. Die Anlage zeichnet sich durch Arkadenreihen, Terrassen, Laternen und dekorative Erkerfenster aus. In der Grünanlage zwischen Julius-Popp-Hof und Herweghhof steht ein Brunnen von Hanna Gärtner aus dem Jahr 1928, der eine Bärin mit ihrem Jungen darstellt. Die Höhendifferenz zwischen dem Margaretengürtel und der Siebenbrunnenfeldgasse wurde geschickt überwunden. Die Anlage bietet eine Vielzahl von Räumen und Wege, die durch die Arkaden und Terrassen verlaufen. Die Grünanlage und der Brunnen laden zu einer Ruhepause ein. Die Umgebung umfasst den Julius-Popp-Hof, den Metzleinstaler Hof und den Matteottihof, die gemeinsam ein einheitliches Stadtviertel bilden. Die architektonischen Details und die Grünflächen tragen zur Atmosphäre des Viertels bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Mehrfamilienwohnhaus, Gemeindebau
- Ort
- Margareten
- Adresse
- Margaretengürtel 82-88
- Erbaut
- 1926
- Architekt
- Heinrich Schmid
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Bärenbrunnen62 m
- Matteottihof86 m
- Julius-Popp-Hof113 m
- Metzleinstaler Hof130 m
- Pfarrkirche Auferstehung Christi186 m
- Herz-Jesu-Kirche295 m
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