Kapuzinerkloster Rüthen
Kloster in Deutschland
Das Kapuzinerkloster Rüthen wurde 1654 als Kloster St. Catharina und St. Elisabeth gegründet und bestand bis 1804. Es lag im Herzogtum Westfalen und war dreiflügelig angelegt, um einen Kreuzgang. Die barocke Klosterkirche aus Rüthener Sandstein wurde 1683 von Ambrosius von Oelde erbaut. Sie hatte 26 Kleine und 7 Große Sitzbänke sowie 6 Beichtstühle. Die Sakristei enthielt einen Nebenaltar mit Inschrift und einen Beichtstuhl. Die Kirche diente als Grablege für etwa 35 Patres und 20 Laienbrüder. Das Kloster war finanziell stark unterstützt von Johann Adolf von Fürstenberg und besaß eine Klosterbibliothek. Nach der Aufhebung 1804 siedelten Minoriten aus Brilon ein, bis 1808 verließen sie das Kloster. Die Kirche wurde 1834 abgebrochen, nur das Portal blieb erhalten und dient heute als Eingang zum städtischen Friedhof. Der übrige Komplex wurde später als Amtsgericht genutzt. Die ehemalige Klosterkirche ist heute als Eingang zum Friedhof erhalten. Der Kreuzgang und der dreiflügelige Komplex sind Teil der städtischen Infrastruktur. Die Sakristei mit Nebenaltar und Beichtstuhl sowie die Sitzbänke sind als architektonische Elemente vorhanden. Die Lage des Klosters in Rüthen beeinflusste seine Funktion als religiöses und kulturelles Zentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rüthen
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