Burg Rüthen
ehemalige Burg bei Rüthen
Die Burg Rüthen, auch Rüdenburg genannt, ist eine abgegangene Landesburg der Kölner Erzbischöfe und liegt in Rüthen. Sie stand auf einem Bergsporn über dem Tal der Möhne und war westlich der Stadt gelegen. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert errichtet, um den kölnischen Besitz in Westfalen zu schützen und zu verwalten. Sie war mit Stein gebaut und umfasste einen Bergfried, einen Palas und eine Burgkapelle. Die Burg war ein zentraler Verwaltungs- und militärischer Standort für den Marschall von Westfalen. Sie wurde bis zu 15 Burgmännern und ihren Untergebenen als Sitz zugewiesen. Die Burglehen wurden an Adelsgeschlechter wie die von der Borg oder Meschede verliehen, um sie in die kölnische Politik einzubinden. Nach dem Verlust der Burg blieben die Lehen bestehen und wurden erneut vergeben. Die Anlage verfiel im 17. Jahrhundert, und das Gelände wurde später als Weideland genutzt. Von der Burg sind heute nur die Grundmauern des Bergfrieds freigelegt. Der ehemalige Kirchenportal der Kapuzinerkirche dient als Eingang zum Friedhof der Stadt Rüthen. Die Reste der Burgkapelle und der Burgmauern sind für Besucher zugänglich. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Tal der Möhne und die umliegenden Dörfer. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft Rührens und vermittelt Einblick in die mittelalterliche Herrschaftsstruktur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Rüthen
In der Nähe
- Hexenturm (Rüthen)173 m
- Kapuzinerkloster Rüthen601 m
- Schwesternhaus Rüthen, später Ursulinenkloster616 m
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