Schwesternhaus Rüthen, später Ursulinenkloster
ehemaliges Kloster der Augustinerinnen in Rüthen
Das Augustinerinnenkloster St. Margaretha in Rüthen entstand um 1480 als Gemeinschaft der Schwestern des gemeinsamen Lebens. Es bestand bis 1734, bis es 1749 von den Ursulinen übernommen wurde. Das Gebäude wird heute als Ursulinenkloster bezeichnet. Die Schwestern lebten im Ort und betrieben Textilherstellung sowie die Erziehung der Mädchen. Sie hatten auch eine Walkmühle und folgten der Augustinerregel, die eine maximale Größe von 50 Schwestern vorsah. Das Ursulinenkloster wurde 1749 nach einer Bitte der Oberin in Dorsten wiederhergestellt, um eine Töchterschule einzurichten. Die Schwestern zogen 1754 in ein neues Barockgebäude ein, das bis heute besteht. Der Wiederaufbau war teuer und wurde durch Schulden und Kriegsfolgen erschwert. 1772 musste das Kloster aufgegeben werden, da die finanziellen Belastungen zu hoch waren. Das Gebäude wurde nach der Auflösung 1791 verkauft und diente zunächst als Posthalterei. Später wurde es für schulische Zwecke genutzt, später als Brennerei und Hotelbetrieb. Heute wird es von der örtlichen Volksbank genutzt. Die Geschichte des Klosters ist durch Handschriften und Aufzeichnungen überliefert, die bis in das 15. Jahrhundert zurückreichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rüthen
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