📷 Bild: Wikimedia Commons
Documenta 12
zwölfte Ausstellung der documenta in Kassel (2007)
Die documenta 12 war die zwölfte Ausstellung der documenta, die 2007 in Kassel stattfand. Sie zählte zu den bedeutendsten Kunstausstellungen der Welt und erreichte mit 754.301 Besuchern einen neuen Besucherrekord. Der künstlerische Leiter war Roger M. Buergel, unterstützt von der Kuratorin Ruth Noack. Gemeinsam entschieden sie über die Konzeption und Auswahl der Werke, die an mehreren Orten in Kassel präsentiert wurden. Die Ausstellung legte einen Fokus auf die Verbindung von zeitgenössischer Kunst und historischen Werken, darunter eine persische Miniatur aus dem 14. Jahrhundert. Die Künstlerauswahl betonte nicht nur Gegenwartskunst, sondern auch Werke aus den 1950er bis 1980er Jahren. Der Frauenanteil war höher als bei früheren documenta-Ausstellungen, und viele Künstler waren im westlichen Kunstmarkt unbekannt. Die Ausstellungsmacher betonten, dass sie eine „Bildungsinstitution“ sein wollten, um etwas über Kunst und Menschen zu erfahren. Die documenta 12 bot Räume mit unterschiedlichen Werken, die oft in ungewöhnlichen Kombinationen präsentiert wurden. Die Leitmotive der Ausstellung, wie „Ist die Moderne unsere Antike?“ oder „Was tun?“, dienten als Diskussionsgrundlage für die Kunstvermittlung. Audio-Guides und Führungen verhalfen dem Publikum zu tieferen Einsichten. Die Ausstellung verband historische Werke mit zeitgenössischen Künstlern und schuf einen Raum für kritische Auseinandersetzungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- documenta-Ausgabe
- Ort
- Kassel
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