📷 Bild: Wikimedia Commons
Fridericianum
Museumsgebäude in Kassel
Das Fridericianum ist ein Museumsgebäude in Kassel-Mitte, Hessen. Es wurde 1779 fertiggestellt und war ursprünglich ein öffentliches Kunstmuseum für die Sammlungen der Landgrafen. Von 1810 bis 1813 diente es als Ständepalast mit Parlamentssaal. Seit 1955 ist es zentraler Ausstellungsraum der documenta und trägt den Namen „Kunsthalle Fridericianum“. Das Gebäude steht am Friedrichsplatz, zwischen der Altstadt und der Oberneustadt. Das Fridericianum ist ein bedeutendes architektonisches Werk der Klassik. Es wurde von Simon Louis du Ry entworfen und über zehn Jahre gebaut, wobei technische Schwierigkeiten zu Verzögerungen führten. Die Fassade ist symmetrisch und mit ionischen Säulen sowie figürlichen Statuen geschmückt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört, doch es wurde restauriert. Heute beherbergt es wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und ist ein zentraler Ausstellungsraum der documenta. In den Räumen des Fridericianums werden regelmäßig wechselnde Ausstellungen der Gegenwartskunst präsentiert. Die Kunsthalle veranstaltet Einzelausstellungen internationaler Künstler sowie Retrospektiven. Die Ausstellungen thematisieren oft gesellschaftskritische Aspekte und werden von renommierten Kuratoren geleitet. Die Räume umfassen mehrere Geschosse und bieten Raum für raumgreifende Installationen. Die Umgebung um das Gebäude besteht aus dem Friedrichsplatz und den angrenzenden Stadtteilen Altstadt und Oberneustadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Kassel-Mitte
- Erbaut
- 1779
- Architekt
- Simon Louis du Ry
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Website
- https://fridericianum.org/
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