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Franziskanerobservantenkloster Geseke

Kloster in Deutschland

Das Franziskanerobservantenkloster Geseke wurde im 17. Jahrhundert von Franziskanern aus der Sächsischen Ordensprovinz gegründet. Es lag im Stadtzentrum von Geseke und umfasste zunächst drei Häuser, in denen Kloster und Kapelle eingerichtet wurden. Die Residenz wurde 1651 zum selbständigen Konvent erhoben, und die Kirche begann 1668 mit dem Bau. Die Fertigstellung verzögerte sich aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, bis die Kirche 1712 geweiht wurde. Das Kloster war vor allem für seine Seelsorge bekannt. Die Franziskaner betreuten Gemeinden in der Region und kümmerten sich um Armenfürsorge. Zudem leiteten sie das Gymnasium Antonianum, das 1687 eröffnet wurde, jedoch aufgrund finanzieller Probleme mehrfach geschlossen und wiedereröffnet wurde. Die Schule bestand bis 1834, als das Kloster aufgelöst wurde. Die Franziskaner stammten aus Westfalen und den Niederlanden, und der Konvent hatte bis 1735 bis zu 35 Mitglieder. In der ehemaligen Klosterkirche befindet sich heute eine Kapelle der Westfälischen Klinik für geriatrische Psychiatrie. Das Kloster war bis 1834 aktiv, bis es aufgelöst wurde. Die Archivalien und Bibliothek blieben nach der Auflösung verstreut. Die ehemalige Residenz wurde 1841 in eine Pflegeanstalt umgewandelt, die von Vinzentinerinnen geführt wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Geseke
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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