Schwesternhaus Störmede (bei Geseke)
Kloster in Deutschland
Kloster Störmede war ein Augustinerinnen-Kloster in der Gemeinde Störmede bei Geseke. Es wurde 1483 als Kloster Nazareth gegründet und bis 1804 bestand. Das Kloster war dem Schutz der heiligen Anna und Augustinus geweiht und wurde daher auch Annenkloster genannt. Die Stifterin war Philipp von Hörde, und der Bau begann 1486. Die Kirche und das Kloster wurden aus Rüthener Sandstein errichtet und erst 1722 fertiggestellt. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle in der Region und war bis 1804 bestehen. Nach der Aufhebung durch die Säkularisation wurde die Kirche 1819 zur Schule umgebaut. Im 20. Jahrhundert wurde die Kirche restauriert. Die ehemalige Scheune wurde zum Gemeindesaal umfunktioniert. Die Gebäudegruppe umfasst auch ein Pfarrhaus, Wirtschaftsgebäude und Torhäuser, die im 17. und 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die ehemalige Klosteranlage umfasst heute verschiedene Räume, darunter den Gemeindesaal in der ehemaligen Scheune, die Kirche sowie das Pfarrhaus. Die Gebäude sind Teil der historischen Landschaft und bieten einen Einblick in die religiöse und kulturelle Geschichte der Region. Die Umgebung um Störmede ist geprägt von ländlichem Charakter und historischen Bauten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Geseke
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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