📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Eringerfeld
Schloss in Deutschland
Das Schloss Eringerfeld steht im Ort Eringerfeld, der zur Stadt Geseke in Nordrhein-Westfalen gehört. Es wurde 1676 als Barockschloss errichtet und diente dem Adelsgeschlecht von Hörde als Wohnsitz. Nach einem Brand im Jahr 1660 wurde es von Friedrich Ferdinand von Hoerde und Felizitas Elisabeth von der Horst neu gebaut. Der Bau wurde von den Domherren Johann Gottfried und Rhabanus Christoph von Hörde finanziert und von Ambrosius von Oelde sowie Jobst Scheck aus Störmede umgesetzt. Das Schloss war bis 1781 Besitz der Familie von Hörde, danach ging es an die Decken und Ketteler. In der NS-Zeit wurden holländische Missionare einquartiert. Ab 1945 stand es leer, bis die Jesuiten von 1950 bis 1964 ein Noviziat nutzten. Die Familie Kirchner kaufte es 1964 und sanierte es bis in die 1980er Jahre. Von 1965 bis 1987 war es ein Internat, das zu damaligen Zeiten das größte in Deutschland war. Nach dem Ende des Internats wurde das Schloss erneut saniert und als Hotel genutzt. Im Schlossgarten wurden die Pflanzen in den Originalzustand zurückgeführt. Von 2000 bis 2005 wurde eine Hochbegabtenschule betrieben. 2013 wurde das Schloss an eine chinesische Investorin verkauft, die Pläne für ein internationales Internat aufgab. Seit 2020 steht es zum Verkauf, zuletzt für 2,8 Millionen Euro. Die Räume beherbergen heute einen Hotelbetrieb und sind zugänglich für Besucher.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Geseke
- Adresse
- Steinhauser Straße 8, 59590 Geseke
- Architekt
- Ambrosius von Oelde
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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