BurgenBezirk Q980

Burg Reichensteinmauer

archäologische Stätte in Deutschland

Die Burg Reichensteinmauer war eine abgegangene Wehranlage im heutigen Gemeindegebiet von Pechbrunn, Landkreis Tirschenreuth. Sie stand auf einem steilen Hügel in einer Schleife des Seibertsbachs, wo zwei einstöckige Gebäude als Hof genutzt wurden. Später zeigten Karten aus dem 17. und 18. Jahrhundert die Ruinen eines rechteckigen Bauwerks mit einem hohen Turm. Ihre erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1520 in einem Bericht des Forstmeisters Sieder von Kloster Waldsassen, der sie als ödes Schloss bezeichnete. Damals gehörte sie vermutlich dem Marquis Rasp von Melteuer, bevor sie vermutlich um diese Zeit verlassen wurde. Der Name Reichensteinmauer leitet sich von einem reichen Schatz ab, der laut Sagen in der Nähe verborgen sein soll. Heute erinnert nur noch der Steinhübel an die Burg, ein Hügel 740 Meter ostsüdöstlich der Pechbrunner Kirche. Bis 1870 trug er einen Basaltfelsen, der für den Eisenbahnbau fast vollständig abgetragen wurde. Im Nordosten des Hügels finden sich Gruben, die als Schatzgräberlöcher bekannt sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Bayern
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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