Burg Melteuer
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Melteuer war eine abgegangene Wasserburg in der Nähe von Pechbrunn, einer Gemeinde in der Oberpfalz. Sie lag in einem sumpfigen Gebiet namens Teichelberg, das sich nördlich des Ortes erstreckte. Die Anlage wurde vermutlich vor 1354 errichtet, möglicherweise zur Kontrolle einer alten Handelsstraße nach Eger. Historische Quellen belegen die Existenz der Burg erstmals 1354, als der Marquis Raspo de Meltewer vom Kloster Waldsassen mit Dörfern belehnt wurde. Bereits sein Vater soll dort gelebt haben. Später zogen die Rasp nach Redwitz, doch 1507 beanspruchte Johann Rasp von Redwitz erneut den Teichelberg. Die letzte Erwähnung stammt aus einem Bericht von 1555, der von einem verfallenen Burghügel und einem öden Teich spricht. Heute sind keine sichtbaren Reste der Burg mehr vorhanden. Möglicherweise befand sie sich in der Nähe des Anwesens Steinlohweg 2, da die Flur dort früher Melteuerin oder Malteracker hieß. Der einstige Burghügel könnte unter dem westlichen Zufahrtsbereich der Bundesstraße 15 verborgen liegen.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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