Burg Reichensteinmauer
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Reichensteinmauer war eine abgegangene Burg im Landkreis Tirschenreuth, im Ort Pechbrunn in Oberpfalz. Sie lag am Seibertsbach, südlich einer Mühle, auf einem Hügel namens Steinhübel. Der Hügel war ursprünglich von einem Basaltfelsen bekrönt, der im 19. Jahrhundert für den Eisenbahnbau abgetragen wurde. Die Burg wird in historischen Karten ab 1579 erwähnt, wobei sie als hof bezeichnet wird. Die Burg wurde erstmals 1520 erwähnt, als sie dem Marquis Rasp von Melteuer zugeordnet wurde. Sie war vermutlich noch bewohnbar, bevor sie nach 1520 verödet und in Ruinen geriet. In späteren Karten bis 1772 wird ein rechteckiges Gebäude mit einem hohen Turm dargestellt, das als alte rudera bezeichnet wird. Die Bezeichnung Reichensteinmauer stammt aus Sagen über einen verlorengegangenen Schatz, der nie gefunden wurde. Die Ruinen der Burg liegen auf dem Steinhübel, der heute als Naturraum genutzt wird. An der Südseite des Hügels befanden sich Schatzgräberlöcher, die auf die Sage vom reichen Schatz hinweisen. Die Lage der Burg ist durch historische Karten und archäologische Funde belegt. Der Hügel war bis 1870 von Basaltfelsen umgeben, die im Zuge des Eisenbahnbaus abgetragen wurden.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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