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Bodebrunnen
Zierbrunnen in Weimar, Thüringen, Deutschland
Der Bodebrunnen ist ein Zierbrunnen und ein dreieckiger Platz an der Gabelung Brühl/Wagnergasse in der Jakobsvorstadt von Weimar. Er liegt vor dem Haus Brühl 7a und wurde 1856 errichtet. Der Brunnen besteht aus einer Sandsteinbrunnenschale, die auf einem Travertinsockel steht, und einer kannelierten Ziersäule mit henkellosem Krater. Der Wasserspeier ist ein Löwenkopf, der möglicherweise von Adam Gleim aus Berka gestaltet wurde. Der Brunnen wurde 1945 durch Kriegseinwirkungen beschädigt und 1950 abgebaut. Erst nach der Wende wurde er nach alten Vorlagen wieder errichtet und 1998 enthüllt. Die Rekonstruktion wurde im Rahmen der Vorbereitungen Weimars zur Kulturhauptstadt Europas 1999 finanziert. Der Brunnen steht heute an seinem ursprünglichen Standort, der durch Grabungen im Jahr 1996 ermittelt wurde. Der Bodebrunnen ist ein markanter Teil der Jakobsvorstadt und bietet einen Blick auf die umliegenden Gebäude. Der Platz ist dreieckig angelegt und führt in Richtung Brühl und Wagnergasse. Umgebungseindrücke entstehen durch die historischen Häuser und die Lage im Stadtzentrum. Der Brunnen selbst ist ein Beispiel für die spätnapoleonische Stadtschmucktradition in Weimar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen, Skulptur
- Ort
- Weimar
- Erbaut
- 1856
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