📷 Bild: Wikimedia Commons
Weimarer Stadtschloss
Kunstmuseum und Schloss in Deutschland
Das Weimarer Stadtschloss steht am Burgplatz in Weimar und war die Residenz der Herzöge und Großherzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach. Die klassizistische Vierflügelanlage wurde ab 1789 errichtet und 1998 als Teil des UNESCO-Welterbes Klassisches Weimar eingetragen. Hervorzuheben sind die Dichterzimmer, der Festsaal und die Schlosskapelle, die bis heute erhalten sind. Der Bau des Schlosses begann im 16. Jahrhundert und wurde mehrfach unterbrochen. 1774 brannte die barocke Wilhelmsburg bis auf Turm und Torbau sowie die Schlosskapelle nieder. Herzog Carl August gründete 1789 eine Schlossbaukommission, in der Johann Wolfgang von Goethe tatkräftig mitarbeitete. Die Wiederaufbauarbeiten führten zu einem klassizistischen Stil, der bis heute die Räume prägt. Die Schlosskapelle wurde 1630 fertiggestellt und 1774 bis auf die Außenmauern zerstört. Im Schloss gibt es mehrere Räume und Flügel, darunter der Ostflügel, der 1803 bezogen wurde, und der Westflügel, der über die Löwentreppe zugänglich ist. Die Schlosskapelle wurde im 19. Jahrhundert durch byzantinische und neuromanische Gestaltungen erneuert. Die Dichterzimmer wurden ab 1835 als Memorialstätten für Literaten eingerichtet. Die Schlossanlage ist heute ein kulturelles Zentrum mit historischen Räumen und Ausblicken auf den Ilm-Fluss.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Kunstmuseum, Museum
- Ort
- Weimar
- Adresse
- Burgplatz 4, 99423 Weimar
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- Johann Adolph Richter
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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