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Hausmannsturm am Weimarer Stadtschloss

Bauwerk von Weimar

Der Hausmannsturm am Weimarer Stadtschloss ist ein mittelalterliches Bauwerk und Teil der Bastille, die aus dem 12./13. Jahrhundert stammt. Der steinerne Unterbau erreicht eine Höhe von 20 Metern, während der Rundturm aus dem Jahr 1439 stammt. Er war Teil der Burg Hornstein, die 1424 abgebrannt und 1439 wieder aufgebaut wurde. Der Turm überstand auch den Brand von 1618 und wurde im 18. Jahrhundert barock umgestaltet. Der Turm ist ein bedeutendes Geläut des 18. Jahrhunderts, das 1712 von Nicolaus Jonas Sorber geschaffen wurde. Es umfasst fünf Glocken, darunter eine Stundenglocke aus dem Jahr 1544 und eine Viertelstundenglocke aus dem Jahr 1525. Die barocken Teile des Turms bestehen aus Sandstein, und die Turmhaube ist mit vier Uhren und einem Taubenschlag ausgestattet. Vom Hausmannsturm aus lassen sich die Altstadt und Umgebung überblicken. Der Turm ist aus Bruch- und Lesesteinen sowie Travertin gebaut und hat eine barocke Schweifkuppel. Auf der Turmhaube befinden sich Turmuhren, eine Wetterfahne und ein Turmknauf. Die Lage am Stadtschloss bietet einen Blick auf die historische Stadtstruktur und die Umgebung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Turm
Ort
Weimar

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