📷 Bild: Wikimedia Commons
E-Werk Weimar
ehemaliges Elektrizitätswerk und Theatergebäude in Weimar
Das E-Werk in Weimar steht in der Nordvorstadt, am Kirschberg unterhalb der Friedensbrücke. Es wurde 1897 gebaut und 1898 in Betrieb genommen, um Strom für die Stadt zu liefern. Die Anlage war Teil der Firma Siemens & Halske und war mit dem Gaswerk Weimar verbunden. Sie bestand aus Kraftgasgeneratoren, Gasmotoren und Gleichstrommaschinen, die für die Bahnstromversorgung und Beleuchtung dienten. Das E-Werk wurde 1920 von der Stadt übernommen und später zur Stromerzeugung genutzt. Bis 1996 war es betriebsbereit. Heute dient es als Veranstaltungsort, insbesondere für das Deutsche Nationaltheater. Das ehemalige Straßenbahndepot ist heute ein Programmkino. Das E-Werk und sein Kühlturm sind als Kulturdenkmal geschützt. Das E-Werk mit dem Holz-Kühlturm und dem Depot sind als Einzeldenkmale in der Liste der Kulturdenkmale in Weimar eingetragen. Die Rauminstallation „Konzert für Buchenwald“ von Rebecca Horn ist seit 1999 im E-Werk zu sehen. Die Anlage bietet Räume für Veranstaltungen, Ausblicke auf die Stadt und ist von der Umgebung umgeben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude, Elektrizitätswerk
- Ort
- Weimar
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
Mehr in dieser Region entdecken
Themen rund um Thüringen
In der Nähe
- Bodebrunnen218 m
- Goethe- und Schiller-Archiv294 m
- Albert-Schweitzer-Denkmal399 m
- Johannes-Falk-Denkmal466 m
- Weimarer Stadtschloss589 m
- Herders Wohnhaus511 m
QR-Code