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Vorarlbergbahn
Die Vorarlbergbahn verbindet als elektrifizierte Strecke Lindau am Bodensee mit Bludenz im Alpenrheintal. Sie durchquert von der deutsch-österreichischen Grenze aus Bregenz, führt durch das Rheintal und den Walgau und endet in Bludenz, wo Anschlüsse an die Arlbergbahn und die Montafonerbahn bestehen. Der österreichische Abschnitt wurde von der Vorarlberger Bahn gebaut und zunächst auch betrieben, während der deutsche Teil vom bayerischen Staat errichtet und verpachtet wurde. Die Strecke lohnt sich wegen ihrer landschaftlichen Vielfalt und historischen Bedeutung. Sie überwindet Gebirgsabschnitte wie den Walgau und verbindet wichtige Städte Vorarlbergs. Die Elektrifizierung begann 1926 und wurde schrittweise ausgebaut, zuletzt 1954 bis Lindau. Carl Ganahl trieb als Unternehmer den Bau voran, der 1872 mit dem ersten Abschnitt zwischen Bludenz und Lochau eröffnet wurde. Vor Ort bietet die Bahn Einblicke in die Rheintal- und Walgau-Landschaft. Besonders im Abschnitt zwischen Bregenz und Bludenz wechseln sich enge Täler mit weiten Flusslandschaften ab. Die Strecke führt an Industriegebieten wie dem Containerterminal bei Bludenz vorbei und passiert historische Bahnhöfe, die auf die lange Nutzungsgeschichte hinweisen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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