📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Osterzell
denkmalgeschütztes Gebäude
Schloss Osterzell ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Osterzell, einem Ort im schwäbischen Landkreis Ostallgäu. Es liegt in der Region um den Chiemsee und ist Teil der Landschaft des Allgäus. Der Vorgängerbau wurde im 16. Jahrhundert errichtet, und die Herrschaft Osterzell war bis 1803 im Besitz des Chorherrenstifts Rottenbuch. Dieses stiftete 1720 das Schloss und nutzte es bald darauf als Pfarrhof. Das Schloss ist ein dreigeschossiges Walmdachhaus, das 1720 aus älteren Bauteilen neu errichtet wurde. Im Treppenhaus hängt ein Deckenfresko aus dem Jahr 1733, das dem Maler Franz Anton Erler zugeschrieben wird und den Heiligen Augustinus zeigt. Der Pfarrstadel stammt aus dem 18. Jahrhundert, und 1977 wurden Umbauten durchgeführt, die den Bestand des Gebäudes stabilisierten. Die Räume des Schlosses umfassen das Treppenhaus mit dem Fresko sowie den Pfarrstadel. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft des Allgäus und den Chiemsee. Die Lage des Schlosses ermöglicht einen Blick auf die Region, in der die Herrschaft Osterzell einst eine bedeutende Rolle spielte. Die historischen Bauten und die Nutzung als Pfarrhof spiegeln die Entwicklung des Ortes wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, königlicher Palast
- Ort
- Osterzell
- Adresse
- Rottenbucher Straße 13, 87662 Osterzell
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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