Osterzell

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SchwabenBezirk Schwaben

Osterzell

Gemeinde im Landkreis Ostallgäu in Bayern

Osterzell liegt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Westendorf. Die Gemeinde befindet sich am Nordostrand der Allgäuer Landschaft, in einer Höhenlage zwischen 719 und 840 m ü. NHN. Sie grenzt östlich an den Sachsenrieder Forst und ist von den Hühnerbach-Tälern sowie den Denklinger Forst-Platten umgeben. Die Gemeinde besteht aus fünf Gemeindeteilen, darunter das Pfarrdorf Osterzell und die Einöde Salabeuren. Auf dem Gemeindegebiet existiert zudem die Wüstung Haberatshofen. Osterzell erhielt ihren Namen von der „östlichen Zelle“ des Klosters Kempten. Im 13. Jahrhundert war der Großteil der Gemeinde im Besitz der Herrschaft Kemnat. Die Herrschaft wurde im 17. Jahrhundert an das Kloster Rottenbuch verkauft, das bis 1803 reichsunmittelbar blieb. 1818 wurde die Gemeinde gegründet. Bekannt ist Osterzell auch durch die Geschichte von Matthias Klostermayr, der 1771 im Gasthaus „Zur Post“ gefangen genommen wurde. Die Skisprungschanze, die 1949 errichtet wurde, war bis 1961 aktiv. Osterzell ist ein kleiner Ort mit traditionellen Dorfstrukturen und einer starken Verbindung zur Natur. Die Gemeinde verfügt über mehrere Dorfplätze und eine Pfarrdorfstruktur. Die Bevölkerung lebt vorwiegend von Landwirtschaft und Forstwirtschaft, wobei auch kleinere Gewerbebetriebe vorhanden sind. Die Infrastruktur umfasst einen Kindergarten sowie Radwege, die ehemalige Bahnstrecke nutzen. Die Gemeinde ist durch ihre Lage im Allgäu und die historischen Wurzeln geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ostallgäu
Seehöhe
729 m
Quellen:Osterzell (CC0-1.0)

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