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Burgruine Helmishofen
Burgruine in Deutschland
Die Burgruine Helmishofen liegt im Landkreis Ostallgäu, direkt über dem nordöstlichen Ortsrand von Helmishofen. Sie steht auf einer Hügelkante im Kaltental und wird von zwei Vorwerken flankiert, die als Bodendenkmäler erhalten sind. Der Bergfried, der einzige erhaltene Teil der Burg, ist ein markanter Turm aus Nagelfluhquadern. Die Burg war von großer strategischer Bedeutung, da sie die Handelswege vom Süden ins Schwäbische sicherte. Sie wurde mehrfach belagert und zerstört, wurde aber stets wieder aufgebaut. Bis 1792 blieb sie erhalten, bis die Steine von den Bauern genutzt wurden. Der Bergfried wurde im 19. Jahrhundert renoviert und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Die Gemeinde Markt Kaltental kaufte den Turm 2011 für einen Euro und begann 2014 mit einer weiteren Sanierung. Besucher können den Bergfried besuchen, der sich direkt neben dem Radweg Kaufbeuren–Schongau befindet. Die Anlage besteht aus einem Hauptburgkegel und einem Vorburgplateau, die durch Graben und Mauern umgeben sind. Im Inneren des Bergfrieds gibt es eine steile Treppe, die zu einem Aussichtsplateau führt. Die Vorwerke sind als mittelalterliche Turmhügel und Abschnittswälle geschützt und bieten Einblick in die Geschichte der Burg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine, Archäologische Stätte
- Ort
- Kaltental
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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