📷 Bild: Wikimedia Commons
Stadtbefestigung Gronau
Stadtbefestigung in Niedersachsen
Die Stadtbefestigung Gronau umschloss den Ort, der ab 1298 gegründet wurde. Die Stadtmauer hatte eine Ost-West-Ausdehnung von etwa 450 Metern und eine Nord-Süd-Ausdehnung zwischen 200 und 400 Metern. Sie umfasste Stadttore, Mauertürme und einen Wall. Zwei Flussarme der Leine dienten als Wassergräben. Die Burg Empne war ein Teil der Befestigung und stand an der Stadtmauer. Die Befestigung schützte Gronau bis ins 18. Jahrhundert. Erhalten geblieben sind zwei Abschnitte der Stadtmauer sowie der Schiefe Turm in der südöstlichen Ecke. Der Turm der St. Matthäi-Kirche und die Bock’schen sowie Engelbrechten’schen Hofs sind ebenfalls Bestandteile der Anlage. 1795 wurde die Befestigung nach einem Stadtbrand abgebrochen, um Steinmaterial für Neubauten zu nutzen. Im heutigen Gronau verlaufen der Nord- und Südwall als Fuß- und Radweg über den früheren Wall. Die Stadtmauer und der Schiefe Turm sind Teil des Denkmals und bieten Ausblicke auf die historische Struktur. Die Umgebung umfasst die Leine sowie die historischen Gebäude, die an die Befestigung angebaut sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtbefestigung
- Ort
- Gronau (Leine)
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
In der Nähe
- Burg Empne39 m
- Dominikanerkloster Gronau149 m
- Engelbrechten’scher Hof430 m
- Gronau (Leine)436 m
- Samtgemeinde Leinebergland1.8 km
- Rheden1.8 km
QR-Code