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Burg Empne
abgegangene Niederungsburg in Gronau in Niedersachsen
Die Burg Empne, auch als Burg Gronau bekannt, war eine abgegangene Niederungsburg im Mittelalter und lag an einem Flussarm der Leine in der südöstlichen Ecke von Gronau. Sie war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung Gronau und wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Vermutlich trug ein Grafengeschlecht ihren Namen. 1228 kam die Burg an die Bischöfe von Hildesheim, wurde 1278 zerstört und wurde 1298 durch Bischof Siegfried II. von Hildesheim wieder hergerichtet. 1327 wurde sie erstmals als Burg Gronau bezeichnet. Die Burg wurde 1522 in der Hildesheimer Stiftsfehde zerstört und nicht wieder aufgebaut. An der Burgstelle entstand ein Amtshof, auf dem sich der Burgbrunnen befindet, dessen Oberteil 1993 restauriert wurde. Archäologische Untersuchungen im Jahr 2009 führten zur Entdeckung eines Fundaments eines Gebäudes im Bereich des Amtshofes, sowie zwei steinerne Abflussrinnen in der Stadtmauer. Es wird angenommen, dass die äußere Burgmauer Teil der umgebenden Stadtmauer war. In der Nähe der Burgstelle steht der 10 Meter hohe Schiefe Turm, ein Mauerturm der Stadtmauer. Die Burgstelle selbst ist nicht mehr sichtbar, aber die archäologischen Funde und der Amtshof geben Einblick in die Geschichte der Burg. Die Umgebung umfasst die mittelalterliche Stadtmauer und die Flusslandschaft der Leine.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Gronau (Leine)
In der Nähe
- Stadtbefestigung Gronau39 m
- Dominikanerkloster Gronau150 m
- Engelbrechten’scher Hof444 m
- Gronau (Leine)399 m
- Samtgemeinde Leinebergland1.8 km
- Rheden1.8 km
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