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Engelbrechten’scher Hof
Burgmannshof in Gronau, Landkreis Hildesheim, Niedersachsen
Der Engelbrechten’sche Hof ist ein im Renaissancestil errichteter Adelshof aus dem Jahr 1590 und liegt in Gronau (Leine), Niedersachsen. Das denkmalgeschützte Gebäude war ursprünglich ein Burgmannshof der Familie Bock von Northolz und ist heute das älteste erhaltene Gebäude der Stadt. Es ist an die Stadtmauer gebaut und besteht aus einem erhöhten Erdgeschoss aus Bruchsteinmauerwerk und einem darüber liegenden Fachwerkbau mit ornamentaler Fassadendekoration. Der Hof ist als bedeutendes kulturelles Erbe der Stadt Gronau bekannt. Er durchlief mehrere Zerstörungen im 16. Jahrhundert und wurde 1590 als wehrhafter Bau wieder errichtet. Nach dem Aussterben der Familie Bock von Northolz 1626 kam das Lehen an den Herzog von Braunschweig-Lüneburg. 1632 übernahm die Familie Engelbrecht das Gut und verwaltete es bis ins 20. Jahrhundert. Seit 1976 ist das Gebäude als Stadtmuseum genutzt und beherbergt das Museum Gronau. Im Engelbrechten’schen Hof können Besucher das Stadtmuseum besuchen, das in dem historischen Gebäude untergebracht ist. Das Gebäude selbst bietet einen Blick auf die Fassade mit Dreiecksgiebeln, Ausluchten und holzgeschnitzter Ornamentik. Die Lage an der Stadtmauer ermöglicht Ausblicke auf die Umgebung und vermittelt einen Eindruck der historischen Stadtsituation. Die Räume sind mit musealen Ausstellungen und archivären Materialien gefüllt, die die Geschichte Gronaus widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Herrenhaus
- Ort
- Gronau (Leine)
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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