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Gronau (Leine)
Stadt in Niedersachsen
Gronau (Leine) ist eine Stadt im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. Sie liegt südwestlich von Hildesheim, zwischen Leinebergland und Innerstebergland. Die Stadt wird von der Leine durchflossen und ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Leinebergland. 2016 wurden umliegende Gemeinden eingemeindet, was die Einwohnerzahl auf etwa 10.900 und die Fläche auf rund 90 km² erhöhte. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Gronau wurde 1298 als Gronowe gegründet und war eine wichtige Befestigung des Hochstifts Hildesheim. Im 18. Jahrhundert entstand eine jüdische Gemeinde, die bis 1938 bestand. Die Stadt erlebte im 19. Jahrhundert eine Industrialisierung und wuchs durch den Anschluss an das Eisenbahnnetz. Heute ist Gronau ein Industriestandort mit Metall- und Chemieunternehmen. In der Stadt gibt es historische Bauwerke wie die St.-Matthäi-Kirche und Fachwerkhäuser im Ortskern. Die Altstadt ist von der Stadtmauer umgeben, die heute als Fuß- und Radweg erhalten ist. Im Norden steht die Ruine der St. Georgskapelle. Naturschutzgebiete wie die Leineaue bieten Flora und Fauna. Die Stadt ist auch für ihre kulturellen Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten bekannt, darunter Wissenschaftler und Künstler.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Hansestadt, Mitgliedsgemeinde, Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Hildesheim
- Seehöhe
- 79 m
- Website
- http://www.gronau-leine.de
In der Nähe
- Burg Empne399 m
- Dominikanerkloster Gronau415 m
- Stadtbefestigung Gronau436 m
- Engelbrechten’scher Hof647 m
- Samtgemeinde Leinebergland1.9 km
- Rheden1.9 km
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