📷 Bild: Wikimedia Commons
Sengsengebirge
Das Sengsengebirge ist ein nach Norden vorgeschobenes Faltengebirge in den Oberösterreichischen Voralpen, das zu den Nördlichen Kalkalpen zählt. Es besteht hauptsächlich aus verkarstetem Wettersteinkalk und ist von großen Höhlen durchzogen, darunter die über 31 Kilometer lange Klarahöhle. Der höchste Gipfel ist der Hohe Nock mit 1963 Metern. Seit 1976 steht ein Großteil des Gebirges unter Naturschutz und ist seit 1997 Teil des Nationalparks Kalkalpen. Das Gebirge erstreckt sich über etwa 20 Kilometer zwischen dem Steyrtal im Westen und der Krummen Steyrling im Osten sowie über 6 Kilometer von Nord nach Süd. Es wird von den Gemeinden Molln, Rosenau am Hengstpaß, Roßleithen und St. Pankraz verwaltet. Die Landschaft ist geprägt von steilen Nordabstürzen mit bis zu 600 Meter hohen Felswänden und sanfteren Südhängen mit Plateaus. Typisch sind alpine Karren- und Dolinenlandschaften sowie langgezogene Uvalas wie die Knödelböden. Für Wanderer und Naturliebhaber bietet das Sengsengebirge alpine Touren, Schneeschuh- und Skitouren sowie Kletterrouten. Die unterirdische Entwässerung führt zu markanten Karstquellen wie der Teufelskirche mit über 1000 Litern pro Sekunde Schüttung. Kleine Bergseen wie die Feichtauer Seen und der Herzerlsee ergänzen das Bild. Die Klarahöhle und andere Höhlen ziehen Höhlenforscher an, während die umliegenden Täler mit der Pyhrn Autobahn und der Pyhrnbahn erschlossen sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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