📷 Bild: Wikimedia Commons
Augsburger Zeughaus
denkmalgeschütztes Gebäude in Augsburg
Das Augsburger Zeughaus steht in der Altstadt und wurde zwischen 1602 und 1607 von Elias Holl als Waffenarsenal und Soldatenunterkunft erbaut. Die Fassade wird dem Übergangsstil des Manierismus zugeordnet, während die Bronzegruppe über dem Portal den Erzengel St. Michael im Kampf gegen den Satan darstellt. Das Gebäude war ursprünglich ein Gieß- und Zeughaus, das 1501 errichtet wurde, und wurde später mehrfach erneuert und in verschiedene Nutzungen überführt. Das Zeughaus war bis 1899 als Feuerwache und bis 1900 als Unfallrettungsdienst genutzt. Nach einem Bombardement im Jahr 1944 blieb es weitgehend unversehrt. In den 1960er-Jahren war ein Verkauf an einen Warenhauskonzern geplant, doch die Bevölkerung setzte sich erfolgreich dagegen. Heute dient es als Bildungs- und Begegnungszentrum mit Ausstellungsräumen, einer Gaststätte und einem Biergarten. Die Toskanische Säulenhalle im Erdgeschoss wird für Ausstellungen genutzt, darunter die Übergangsausstellung des Römischen Museums.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Arsenal, Haus
- Ort
- Augsburg
- Adresse
- Zeugplatz 4
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Architekt
- Elias Holl
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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