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Kollegiatstift St. Moritz, Augsburg
katholische Kirche in Augsburg
St. Moritz in Augsburg ist eine römisch-katholische Pfarrkirche und ehemalige Stiftskirche des aufgelösten Kollegiatstiftes St. Moritz. Sie wurde 1019 von Bischof Bruno gegründet und diente ursprünglich als Grablege. Die Kirche stand außerhalb der Stadt und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie 1946 bis 1950 in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Sie steht als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste. Der Kirchenpatron ist der Heilige Mauritius. Die Kirche ist für ihre reiche Geschichte und architektonische Vielfalt bekannt. Sie wurde im 13. Jahrhundert erweitert und im 15. Jahrhundert im gotischen Stil ausgebaut. 1714/1715 wurde sie von Johann Jakob Herkomer im Barockstil umgestaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von Dominikus Böhm in einfacherer Form wiederaufgebaut. 2008 bis 2013 wurde sie von John Pawson neu gestaltet, um einen „Kirchenraum der Zukunft“ zu schaffen. Die Kirche feierte 2014 ihr 700. Weihejubiläum und 2018 die Eröffnung des Festjahres „1000 Jahre Moritzkirche“. Die Kirche bietet einen dreischiffigen Basilika-Bau mit romanischem Glockenturm und neubarockem Eingangsportal. Zu den wichtigsten Kunstwerken zählen Skulpturen von Georg Petel und Ehrgott Bernhard Bendel. Die Marienkapelle im gotischen Stil ist der Ort der Marienverehrung. Die Orgel wurde 1973 von Rieger Orgelbau erbaut und 2013 von Kuhn restauriert. Die Kirche ist heute Pfarrkirche und Sitz der „CitySeelsorge des Bistums Augsburg“.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Pfarrkirche
- Ort
- Augsburg
- Adresse
- Moritzplatz 3
- Architekt
- John Pawson
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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