📷 Bild: Wikimedia Commons
Fuggerhäuser
Residenz der Familie Fugger in Augsburg
Die Fuggerhäuser in der Maximilianstraße von Augsburg wurden zwischen 1512 und 1515 als Residenz der Familie Fugger errichtet. Sie sind das erste nördlich der Alpen errichtete Bauwerk im Stil der italienischen Renaissance. Der Komplex umfasst mehrere Innenhöfe, von denen der Damenhof und der Serenadenhof öffentlich zugänglich sind. Die Gebäude standen ursprünglich an der Via Claudia, einer wichtigen Handelsstraße. Die Fuggerhäuser sind ein bedeutendes Zeugnis der Renaissancearchitektur und beherbergten wichtige historische Ereignisse. Jakob Fugger ließ den Komplex nach italienischen Plänen errichten, wobei Hans Hieber als Baumeister vermutet wird. Anton Fugger baute ein Palatium für Kaiser Karl V., das späteren Kaisern als Herberge diente. 1777 fand hier ein Konzert von Wolfgang Amadeus Mozart statt. Die Fuggerhäuser wurden 1944 stark beschädigt, wurden aber bis 1951 durch Friedrich Carl Fugger von Babenhausen wiederhergestellt. Die Fuggerhäuser sind ein architektonisches Highlight mit einer langen Fassade, die den Reichtum der Familie symbolisiert. Das Adlertor, das Habsburger-Wappen trägt, ist der Haupteingang. Öffentlich zugänglich sind die Erdgeschosshalle und der Damenhof, der als einer der schönsten Innenhöfe Deutschlands gilt. Der Serenadenhof und der Reiterhof sind ebenfalls Teil des Komplexes. Die Fuggerhäuser sind heute im Eigentum der Familie Fugger-Babenhausen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wohngebäude, Denkmalensemble
- Ort
- Augsburg
- Erbaut
- 1515
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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