📷 Bild: Wikimedia Commons
Göggingertor
ehemaliger Torturm in Augsburg
Das Gögginger Tor war ein Stadttor der äußeren Stadtumwallung in der Westregion der Augsburger Innenstadt. Es lag an der Stelle des heutigen Königsplatzes am Göggingerwall und diente als Ausgang nach Südwesten. Das Tor war nach dem Dorf Göggingen benannt, das 1969 zur Stadt Augsburg eingemeindet wurde. Das Tor wurde mehrfach umgebaut und erweitert, zuletzt im 16. Jahrhundert. Es war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und verfügte über einen Turm, eine Schlagbrücke und ein Gefängnis. Im 18. Jahrhundert wurde es durch die Beschießung im Spanischen Erbfolgekrieg beschädigt, doch anschließend wiederhergestellt. Die Bastei wurde mehrfach abgebrochen und wieder aufgebaut. Nach dem Abriss des Tors entstand im 19. Jahrhundert das Areal des Königsplatzes. Die ehemalige Straße zum Tor, die Bürgermeister-Fischer-Straße, wurde 1906 fertiggestellt. An der Stelle des Tors entstanden später ein Straßenbahndreieck und ein Pavillon, der als „Pilz“ bekannt war. Heute steht an der Stelle des Tors ein Manzù-Brunnen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Augsburg
In der Nähe
- St.-Anna-Kirche173 m
- Augsburger Zeughaus141 m
- Apollo-Theater207 m
- Jüdisches Museum Augsburg Schwaben219 m
- Holbein-Gymnasium Augsburg249 m
- Synagoge (Augsburg)231 m
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