Bodendenkmal in Perlesreut, #D-2-7146-0003
Untertägige Befunde im Bereich des verebneten mittelalterlichen Burgstalls und des abgegangenen frühneuzeitlichen Hofmarkschlosses Bibereck
Das Schloss Biebereck war ein abgegangenes Burgschloss im Dorf Bibereck, das heute im Markt Perlesreut im Landkreis Freyung-Grafenau liegt. Es befand sich auf dem Schloßberg, einem Geländehügel östlich der Kapelle von Bibereck, etwa 400 Meter entfernt. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7146-0003 geführt und umfasst Reste eines mittelalterlichen Burgstalls und eines frühneuzeitlichen Hofmarkschlosses. Die Anlage hatte ursprünglich eine Fläche von 52 Metern in Nord-Süd-Richtung und 48 Metern in Ost-West-Richtung. Auf dem Urkataster von 1830 sind sieben Türme erkennbar, wobei der Zugang im Südosten lag. 1891 gab es noch eine umwallte Anlage mit Halsgraben und Hanggraben. Heute sind nur die Reste der Umwallung als Mulde oder Bodenwelle sichtbar, da die Fläche intensiv überackert ist. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als Bibereck an die Hauzenberger kam. Die Hofmarken Bibereck und Eberhardsreuth waren Hals-bayerische Lehen. 1700 wurden die Güter von Otto Wieninger an Bischof Johann Philip von Passau verkauft. Die Anlage ist heute nur als archäologisches Zeugnis erhalten, ohne touristische Einrichtungen oder Zugangswege.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Befund, Burgstall, Bodendenkmal
- Ort
- Perlesreut
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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