Burgruine Dießenstein

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Burgruine Dießenstein

Burgruine in Deutschland

Die Burgruine Dießenstein liegt auf 445 m ü. NN in der Gemeinde Saldenburg, im Landkreis Freyung-Grafenau, direkt an der Ilz im Bayerischen Wald. Sie war ein mittelalterliches Spornburg- und Pflegegericht im Herzogtum Bayern. Die Anlage ist als Bodendenkmal und Baudenkmal im Bayernatlas sowie im Denkmalverzeichnis eingetragen. Die Burg war ein wichtiger Handels- und Verkehrsplatz zwischen Bayern und dem Hochstift Passau. 1347 begann die Errichtung durch die Familie Tuschl, die die Feste 1378 an die bayerischen Herzöge verkaufte. Die Burg wurde 1742 während des Österreichischen Erbfolgekrieges von Franz von der Trenck belagert und anschließend vollständig schleifend. Die Ruine blieb bis 1849 ein eigenständiges Gericht, bis die Patrimonialgerichtsbarkeit abgeschafft wurde. Die Burganlage steht auf einem Felsen an der Ilz. Im Zentrum des Plateaus liegen die Überreste des Bergfrieds, ein achteckiger Turm mit zwei Untergeschosse. Das Verwaltungsgebäude, der Palas, war mehrstöckig mit Kellergewölben. Die Feste war durch eine Brücke über die Ilz erreichbar. Die Ruine ist über Wanderwege gut erreichbar und heute noch als Besichtigungsstätte zugänglich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Saldenburg
Adresse
Flur Dießenstein
Erbaut
1347
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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Quellen:Burgruine Dießenstein (CC0-1.0)

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