📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Taggenbrunn
Burg in Österreich
Die Burg Taggenbrunn ist eine sanierte Höhenburgruine auf dem Gebiet von St. Georgen am Längsee in Kärnten, Österreich. Sie thront auf den Resten einer keltisch-römischen Siedlung aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. und wurde im 12. Jahrhundert von Tagenus von Pongau im Auftrag des Erzbistums Salzburg errichtet. Die Burg verbindet Geschichte mit Kultur: 1142 erstmals urkundlich erwähnt, diente sie als Machtzentrum, Gefängnis und Verwaltungssitz. Erzbischof Leonhard von Keutschach ließ sie 1497 bis 1503 zu einer modernen Festung ausbauen, wobei Getreidespeicher und Pfleghaus bis heute erhalten sind. Seit 2019 finden hier Festspiele mit Klassik, Jazz und Oper statt, seit 2021 die multimediale Ausstellung „Zeiträume“ zu ökologischen Themen. Vor Ort lockt ein Bistro mit regionalen Weinen aus 45 Hektar Anbaufläche, ein Uhrengeschäft und der restaurierte Burgsaal. Die Anlage mit originalem Dachstuhl und historischen Wirtschaftsgebäuden bietet Einblicke in mittelalterliche Baukunst und modernes Kulturleben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Ruine
- Ort
- St. Georgen am Längsee
- Adresse
- Taggenbrunn 11
- Erbaut
- 1142
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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