Göllersbach

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Niederösterreich

Göllersbach

Der Göllersbach ist ein kleiner Fluss in Niederösterreich, der bei Stockerau in einen Donau-Altarm mündet. Er entspringt im Weinviertel westlich von Schloss Ernstbrunn auf etwa 320 Metern Höhe und durchfließt zunächst den Ernstbrunner Wald als Kleiner Göllersbach. Sein Lauf führt ihn durch mehrere Orte wie Enzersdorf, Altenmarkt und Eggendorf im Thale, deren Namen auf die Talmulden hinweisen, in denen er fließt. Der Bach ist mit rund 61 Kilometern Länge zwar beachtlich, führt aber wenig Wasser – ein typisches Merkmal vieler Gewässer im Weinviertel. Früher trieben seine Zuflüsse zahlreiche Wassermühlen an, von denen noch Bauwerke erhalten sind. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde er mehrfach begradigt und reguliert, um Überschwemmungen zu verhindern. Zu seinen größeren Nebenläufen gehören der Gmoosbach mit einem Einzugsgebiet von über 132 Quadratkilometern und der Puchbach, der bereits 1120 urkundlich erwähnt wurde. Entlang des Göllersbachs und seiner Zuflüsse lassen sich Spuren der früheren Mühlentätigkeit entdecken. Der Fluss prägt mit seinem Lauf die Landschaft zwischen Ernstbrunn und Stockerau und mündet schließlich im „Stockerauer Arm“, einem Donau-Altarm. Die umliegenden Hügel wie der Reisberg und der Latschenberg begleiten seinen Weg durch das Weinviertel.

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