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Kloster St. Koloman (Stockerau)
Provinzhaus der Steyler Missionsschwestern, Stockerau, Niederösterreich
Das Kloster St. Koloman ist das Provinzhaus der Steyler Missionsschwestern in der Stadt Stockerau. Es liegt in der Hornerstraße 75 und wurde ursprünglich an der Stelle errichtet, an der der hl. Koloman hingerichtet wurde. Die Kapelle wurde im 15. Jahrhundert zur Kirche erweitert, und 1643 baute man ein Kloster, das 1784 aufgelöst wurde. Das Gebäude wechselte mehrmals die Besitzer, bis es 1912 von den Steyler Missionsschwestern erworben und als Kloster wiederhergestellt wurde. Das Kloster wurde 1912 nach Plänen von Bruno Buchwieser senior neu gebaut und 1913 eingeweiht. 1936–1937 entstand ein Nordtrakt sowie eine neue Klosterkirche, und 1978 wurde ein viergeschoßiger Südbau errichtet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Kloster 1940 von den Nationalsozialisten enteignet und als Umsiedlerlager genutzt. Nach Kriegsende konnten die Schwestern den Neubau wieder als Kloster nutzen und das gesamte Gebäude 1946 dem Orden zurückgeben. In Stockerau betreiben die Steyler Missionsschwestern Bildungseinrichtungen wie eine dreijährige Fachschule für Sozialberufe und eine einjährige Wirtschaftsfachschule. Zudem gibt es eine Begegnungsstätte mit Exerzitien und geistlicher Begleitung sowie Berufungspastoral und MissionarInnen auf Zeit. Die Räume und Wege im Kloster ermöglichen spirituelle und berufliche Weiterbildung sowie Begegnungen in der Gemeinschaft. Die Umgebung bietet Ruhe und einen Ausblick auf die niederösterreichische Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Stockerau
- Adresse
- Hornerstraße 75
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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