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Bahnstrecke Kufstein–Innsbruck
Die Unterinntalbahn verbindet als zweigleisige, elektrifizierte Hauptstrecke Kufstein mit Innsbruck und folgt dabei dem Innsverlauf durch Tirol. Sie beginnt an der bayerisch-österreichischen Grenze bei Kufstein und endet im Innsbrucker Hauptbahnhof, wo sie an die Sill anschließt. Als Teil der europäischen TEN-Achse Berlin–Palermo dient sie vor allem dem überregionalen Fern- und Güterverkehr. Die Strecke entstand ab 1851 auf Basis eines Staatsvertrags zwischen Österreich und Bayern und wurde 1858 als erste Eisenbahn Westösterreichs eröffnet. Carl von Ghega, bekannt für die Semmeringbahn, war an der Trassenplanung beteiligt. Seit 1927 ist die Strecke elektrifiziert, und zwischen Wörgl und Innsbruck wurde 2012 ETCS Level 2 eingeführt. Aktuell wird die Hochleistungsstrecke zwischen Kundl und Fritzens-Wattens befahren, die für bis zu 220 km/h ausgelegt ist und weitgehend in Tunneln verläuft. Entlang des Inns durchquert die Bahn abwechslungsreiche Landschaften: Sie passiert Niederterrassen bei Kufstein, weite Talböden bei Wörgl und Rattenberg, wo der Schlossberg kurz untertunnelt wird. Bei Jenbach wendet sie sich nach Südwesten und führt über Schwaz und Hall ins Inntal zurück. In Innsbruck endet sie auf einem Stadtviadukt, das die Sill überquert. Die Bahn begleitet dabei stets den Fluss, wechselt aber mehrfach die Talseite und umgeht Engstellen wie die Mittelgebirgsterrasse bei Mühlau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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