Oberösterreich

Ach

Die Ach ist ein etwa 38 Kilometer langer Fluss im Innviertel Oberösterreichs, der im Kobernaußerwald entspringt und bei Mühlheim in den Inn mündet. Sie wird je nach Abschnitt unterschiedlich genannt: im Oberlauf Waldzeller Ache, im Unterlauf Mühlheimer Ache oder gelegentlich Pollinger Ache. Ihr Gefälle beträgt durchschnittlich 8,5 Promille, wobei es im Oberlauf mit vier Prozent am stärksten ist und sich flussabwärts verringert. Besonders lohnt sich der Weg entlang der Ach für Naturliebhaber, da sie trotz mäßiger Belastung durch Landwirtschaft und Abwässer die Gewässergüteklasse II erreicht. Im naturnahen Oberlauf leben Bachforellen und Koppen, während weiter unten Regenbogenforellen und Äschen vorkommen. Der mittlere Wasserabfluss liegt bei 5,24 Kubikmetern pro Sekunde, wobei die Schwankungen zwischen den Jahreszeiten gering sind. Vor Ort lässt sich die Ach am besten in Altheim erkunden, dem wichtigsten Ort am Fluss. Der Unterlauf ist durch Längsverbauungen und künstliche Durchstiche geprägt, während der Oberlauf noch weitgehend naturbelassen wirkt. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über 315 Quadratkilometer, wobei der Großteil zum Bezirk Braunau gehört und der östliche Teil zum Bezirk Ried zählt.

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