📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Sunzing
Schloss in Österreich
Das Schloss Sunzing liegt im Ortsteil Untersunzing der Gemeinde Mining im Bezirk Braunau. Es ist ein hakenförmiger, zweigeschoßiger Bau mit Walmdach. Der ursprüngliche Bau entstand zwischen 1474 und 1481 als Steinbau an Stelle eines hölzernen Vorgängerbaus. Die Schlosskapelle wurde 1650 konsekriert und der heiligen Maria geweiht. Sie wurde 1786 durch ein Feuer zerstört, wurde aber anschließend wieder aufgebaut. Das Schloss besaß Niedergerichtsbarkeit und wurde im 16. Jahrhundert von den Puchleitners übernommen. 1650 errichtete Wolf Siegmund Puchleitner einen Erweiterungsbau. Im 19. Jahrhundert kam es an die Familie Esebeck, die es mit der Herrschaft Mamling vereinte. In den 1960er-Jahren war das Schloss in zwei Bereiche geteilt, wobei der Haupteingang zugemauert war. Die Renovierung, die seit 2012 stattfindet, umfasst eine Gesamtkosten von über 1.343.000 Euro. Das Schloss ist heute ein zweigeschoßiger Bau mit Walmdach, der von einem halbkreisförmigen Wassergraben umgeben war. An der Ostseite befindet sich ein fünfseitiger Vorbau mit einem einzigen Fenster im Erdgeschoß. Die ehemalige Kapelle diente als Abstellraum und die Sakristei als Waschküche. Die Fassaden sind durch verschiedene Putzflächen und Fensterumrahmungen gegliedert. Ein Putzband trennt Ober- und Untergeschoß. Die Renovierung wird durch die bayerisch-oberösterreichische Landesausstellung 2012 unterstützt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Mühle
- Ort
- Mining
- Adresse
- Untersunzing 1, 3, 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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