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Unterer Inn
grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet zwischen Deutschland und Österreich
Der Unterer Inn ist der untere Lauf des Flusses Inn zwischen der Mündung der Salzach bei Haiming und der Mündung in die Donau bei Passau. Er bildet die Grenze zwischen Deutschland/Bayern und Österreich/Oberösterreich. Der Flussverlauf umfasst mehrere Stauseen, die durch Laufwasserkraftwerke entstanden sind und sich zu einem Naturraum entwickelt haben. Der Bereich ist als bayerisch-oberösterreichisches Umweltschutzgebiet ausgewiesen. Der Unterer Inn ist ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Etwa 275 Vogelarten wurden festgestellt, wobei täglich bis zu 20.000 und jährlich bis zu 250.000 Vögel zählen. Im Winterhalbjahr kommen etwa 250.000 Wasservögel an die Innstauseen. Das Gebiet wurde 1976 als Ramsar-Feuchtgebiet und 1979 als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Es umfasst insgesamt über 5.500 Hektar, wobei die Schutzgebiete auf beiden Seiten der Grenze unterschiedlich groß sind. Besucher können im „Naturium am Inn“ in Ering und Schloss Frauenstein Informationen über die Natur des Unterer Inn erhalten. Der Inntalradweg und der Inn–Salzach-Uferweg bieten Wander- und Fahrradroute durch das Gebiet. Der Radweg verläuft über 160 km und ist Teil des Europäischen Fernwanderwegs E10. Die Region ist für ihre natürlichen Strukturen und Vogelvielfalt bekannt, die durch verschiedene Schutzgebiete und internationale Vereinbarungen geschützt sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Tal, Naturschutzgebiet
- Ort
- Tirol
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