Café Museum

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WienInnere Stadt

Café Museum

Das Café Museum befindet sich in einem Eckgebäude an der Kreuzung von Operngasse und Friedrichstraße im ersten Wiener Gemeindebezirk, der Inneren Stadt. Das Haus wurde 1872 nach Plänen von Otto Thienemann errichtet. Der Name geht auf den ersten Cafétier Ludwig Frisch zurück, der zuvor ein „Café zum Museum“ in der Babenbergerstraße betrieben hatte. Der Weg lohnt sich vor allem wegen der historischen Bedeutung des Lokals. Adolf Loos gestaltete die ursprüngliche Innenausstattung und prägte mit schlichter, funktionaler Eleganz einen neuen Stil, der später zum Vorbild für moderne Inneneinrichtungen wurde. Berühmte Stammgäste wie Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Egon Schiele und Joseph Roth trafen sich hier. Auch die Verbindung zur Wiener Secession, die in unmittelbarer Nähe ihre provokanten Ausstellungen zeigte, macht das Café zu einem Ort der Kunstgeschichte. Vor Ort erlebt man heute eine Mischung aus historischem Flair und modernem Komfort. Die Einrichtung orientiert sich an Josef Zottis Umgestaltung der 1930er-Jahre mit halbrunden Sitzlogen und Chrom-Nickelstahl-Lampen. Das Café bietet Platz für 207 Gäste und ist Schauplatz regelmäßiger Kaffeehaus-Lesungen mit Schriftstellern wie Daniel Glattauer oder Elfriede Hammerl. Einst ein Treffpunkt der Schachspieler, ist dieser Teil der Tradition heute nicht mehr präsent.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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