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Gandrange
französische Gemeinde
Gandrange liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, etwa zwölf Kilometer südlich von Thionville und 20 Kilometer nördlich von Metz. Der Ort befindet sich nahe der Mündung der Orne in die Mosel und ist Teil eines geschlossenen Siedlungsgebiets mit den Nachbargemeinden Amnéville, Hagondange, Mondelange, Talange und Richemont. Die Gemeinde umfasst zudem den Weiler Boussange, der seit dem 12. Jahrhundert erwähnt wird. Der Ort wurde erstmals 848 als Goderingas erwähnt und gehörte bis 1659 zu Frankreich. Während der Zeit der Zugehörigkeit zum Deutschen Reich blieb Französisch die Amts- und Umgangssprache. Gandrange wurde im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen erneut besetzt, wobei im November 1940 ein Teil der Bevölkerung vertrieben wurde. Der Ort wurde am 6. September 1944 befreit. Von 1790 bis 1902 war auch Amnéville Teil der Gemeinde. Gandrange ist bekannt für seine historischen Kirchen wie die ehemalige Kirche Saint-Hubert und die ehemalige Kirche Saint-Pierre, sowie die neue Kirche Saint-Pierre und die Reformierte Kirche. Der Bahnhof Gandrange-Amnéville liegt an der Bahnstrecke Saint-Hilaire-au-Temple–Hagondange. Zu den Persönlichkeiten des Ortes zählt Charles Nicolas Abel, ein Jurist, Weinbergbesitzer und Mitglied des deutschen Reichstags.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 224 m
- Website
- http://www.gandrange.fr
In der Nähe
- Vitry-sur-Orne1.3 km
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