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Vitry-sur-Orne
französische Gemeinde
Vitry-sur-Orne liegt an der Orne, elf Kilometer südwestlich von Thionville. Die Ortschaft ist im ehemaligen Lothringer Bergbau- und Metallurgie-Revier gelegen und ist mit den Nachbargemeinden Clouange und Gandrange baulich zusammengewachsen. Die Region umgibt eine flache Landschaft mit leicht hügeligen Ausläufern, die im Winter oft von Schneedecken bedeckt sind. Die Orte um Vitry-sur-Orne sind durch eine historische Verbindung zum Bergbau und zur Metallurgie geprägt. Der Ort wurde erstmals 1033 als Vitriacum erwähnt und gehörte früher zur Grafschaft Bar. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf völlig zerstört und 1659 von Frankreich annektiert. Die Region war im 19. Jahrhundert Teil des deutschen Reichs Elsaß-Lothringen und wurde nach dem Ersten Weltkrieg an Frankreich abgetreten. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Entwicklung der regionalen Wirtschaft und der politischen Veränderungen verbunden. Vitry-sur-Orne ist bekannt für seine Kirche Saint-Étienne, die Kapelle St. Nikolaus und die Reste des ehemaligen Klosters Justemont. Die Ortschaft hat eine reiche kulturelle und historische Tradition, die sich in den Bauwerken und den Feste widerspiegelt. Die Umgebung um den Ort ist geprägt von Weinbau und landwirtschaftlichen Betrieben, die bis heute eine wichtige Rolle spielen. Die Region ist auch für ihre romanischen Bauten und ihre Verbindungen zur regionalen Geschichte bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Arrondissement Thionville-Ouest
- Seehöhe
- 276 m
In der Nähe
- Abtei Justemont1.3 km
- Clouange958 m
- Gandrange1.3 km
- Rombas2.1 km
- Galaxie2.6 km
- Kanton Moyeuvre-Grande2.3 km
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