Abtei Justemont

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KlosterGrand EstBezirk Grand Est

Abtei Justemont

Das Kloster Justemont war eine Prämonstratenserabtei in Vitry-sur-Orne, heute Deutschwallingen, im Département Moselle. Es lag in einem Seitental der Orne, drei Kilometer nördlich des Dorfzentrums und elf Kilometer südwestlich von Thionville. Die Abtei wurde im 12. Jahrhundert gegründet und war bis ins 18. Jahrhundert aktiv. Sie war Teil der Grafschaft Bar und hatte Verbindungen zu bedeutenden Adelsfamilien wie den Fleuranges. Die Abtei war bis 1790 mit sieben Mönchen besetzt und erzielte Jahreseinkünfte von 16.000 Franc. Sie erlebte schwere Zeiten, darunter die Plünderung durch protestantische Truppen 1593 und die Zerstörung 1793. Im 19. Jahrhundert blieben nur wenige Reste übrig. Die Abteikirche verlor ihre Ausstattung, darunter den Grabstein des Ritters Georg von Lellich und das Retabulum, die 1794 nach Reichersberg verbracht wurden. Vor Ort gibt es kaum noch Spuren der Abtei. Die Umgebung um Vitry-sur-Orne ist landwirtschaftlich geprägt, mit Gehöften wie Justemont. Die historischen Verbindungen zu Thionville, Metz und der Grafschaft Bar sind in der Region spürbar. Die Abtei war Teil einer größeren Klosteranlage, die in mehreren Weilern existierte, wobei sich die Mönche und Nonnen in verschiedenen Orten aufteilten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei
Ort
Vitry-sur-Orne
Quellen:Abtei Justemont (CC0-1.0)

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