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Bodendenkmal in Berching, #D-3-6835-0147

Untertägige Befunde des abgegangenen frühneuzeitlichen Hofmarkschlosses in Staufersbuch, zuvor mittelalterliche Burg.

Das Schloss Staufersbuch war ein abgegangenes Hofmarkschloss, das sich nördlich der Pfarrkirche St. Martin in Staufersbuch befand. Dieser Ortsteil gehört zur Stadt Berching im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz von Bayern. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6835-0147 im Bayernatlas registriert und wird als archäologische Befunde eines frühneuzeitlichen Hofmarkschlosses mit mittelalterlicher Burg bezeichnet. Das Schloss war über mehrere Jahrhunderte Sitz des Ortsadelsgeschlechts der Staufersbucher, die ab dem 12. Jahrhundert bis in das 17. Jahrhundert verzeichnet sind. Die Herrschaft wechselte mehrfach, unter anderem durch Heirat und Verkauf. 1637 übernahm die St. Georgen-Bruderschaft in München das Gut, das später an Victor Gilg und schließlich an die Herren von Klingenberg gelangte. 1778 wurde Michael Mayer mit Staufersbuch belehnt, wodurch die Geschichte des Ortes bis ins 19. Jahrhundert verfolgbar bleibt. Das Schloss lag unmittelbar nördlich der Kirche St. Martin, deren Chorturm auf die frühere Burgkapelle des Schlosses hinweist. Die Anlage ist heute abgegangen, und der Schlossbereich wurde modern überbaut. Umgebung und Ausblick sind durch die Lage in der oberpfälzischen Landschaft geprägt, wobei die historische Verknüpfung mit der Kirche und dem Ortsteil Staufersbuch den Charakter des Ortes bestimmt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Schloss, Befund, Bodendenkmal
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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