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Franziskanerkloster Neubrandenburg
ehemaliges Franziskanerkloster in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern, heute Regionalmuseum
Das Franziskanerkloster in Neubrandenburg wurde um 1260 gegründet und war bis zur Reformation im 16. Jahrhundert bestehen. Es lag im Norden der Stadt, nahe der Stadtbefestigung und dem Fürstenhof. Die wichtigsten erhaltenen Bausubstanzen sind das Refektorium und die ehemalige Klosterkirche St. Johannis, die als bedeutende Baudenkmale gelten. Die Kirche hatte einen hochgotischen Langchor mit drei Gewölbejochen und war bis 1535 als katholische Gottesdienststätte genutzt. Die Schließung des Klosters erfolgte 1552, nachdem der letzte Franziskaner den Konvent verlassen hatte. Die Gebäude wurden ab 1592 der Stadt übertragen und als Armenhaus und Hospital genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie sanierungsbedürftig, bis sie in den 1970er-Jahren wieder in Nutzung genommen wurden. Heute ist der Großteil des Klosters Bestandteil des Regionalmuseums und beherbergt Ausstellungen zur regionalen Geschichte. Die ehemalige Klosterkirche St. Johannis diente ab 1535 als evangelisches Gotteshaus und wurde in den 1890er-Jahren saniert und neugotisch umgestaltet. Der Chor wurde im 19. Jahrhundert verkürzt und stürzte teilweise ein. Die Gebäude wurden in den 1970er-Jahren teilweise gotisierend umgebaut und für kommunale und kirchliche Einrichtungen genutzt. Seit 2011 ist ein Teil des Klosters als Ausstellungsstätte des Regionalmuseums in Betrieb.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Regionalmuseum
- Ort
- Neubrandenburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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